In der Natur finden wir Beispiele für konkrete Beiträge bestimmter Aminosäuren: die Ausdauer der Gazelle hängt von der an Isoleucin-Aminosäure reichen Ernährung ab, während der schnelle aber kurze Sprint der Gepard in Zusammenhang mit der Aminosäure Arginin steht. Heute wissen wir, dass die menschliche Ernährung in der Regel einen Mangel an Tryptophan Aminosäure ausweist, was für Schlafprobleme und Depressionen beiträgt. Unsere Schilddrüse braucht für einen reibungslosen Ablauf die Aminosäure Tyrosin, während der Schwangerschaft hilft die Aminosäure Taurin der optimalen Entwicklung des Nervensystems des Ungeborenen. Auch die effektivste Anti-Aging-Behandlung unserer Zellen ist nichts anderes als eine Aminosäure, Glutathion.
Erkrankungen wie metabolisches Syndrom, Adipositas oder männliche Unfruchtbarkeit kann die Ergänzung der Aminosäure Arginin rückgängig machen. Eine gute sportliche Leistung ist durch die ernährungsergänzenden Aminosäuren Glutamin, Alanin und Leucin noch zu steigern. Einen ruhigen und entspannten Geist erhält man durch ausreichende Zufuhr von Glycin.






