Das Akronym PNI (Psychoneuroimmunologie) kennzeichnet ein interdisziplinäres Forschungsgebiet, das sich mit der Wechselwirkung des Nervensystems, des Hormonsystems und des Immunsystems beschäftigt.
Die Kommunikation erfolgt zwischen bestimmten Molekülen; es entsteht eine Art Netzwert, welche das Wohlbefinden bzw. das Unwohlsein jedes einzelnen bestimmt. Der Zweck dieser Wissenschaft ist es, die Verbindungen zwischen Geist und Körper zu demonstrieren, durch das Zusammenarbeiten so unterschiedlicher Bereiche wie die Psychologie, die Neurologie, die Immunologie und die Endokrinologie.
Jeder emotionale Zustand, sei es Freude oder Schmerz, Enthusiasmus oder Bestürzung, Wut oder Angst wird in ganz speziellen Gebieten des Gehirns erzeugt und dann im ganzen Körper über einen bioelektrischen Weg und mittels biochemischen Substanzen wie Neuropeptide, Neurotransmitter und Hormone ausgebreitet. Dies bedeutet, dass der ganze menschliche Körper "denkt" und dass jede einzelne Zelle "fühlt" und Emotionen „spürt“, diese verarbeitet und sie dann an eine andere Zelle durch ein dichtes Kommunikationsnetz weitergibt.
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Verfasser: Dr. med. Laura Santini
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